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Wer am Markt als Händler oder Broker agiert, benötigt zeitlich aktuelle Werte und Nachrichten aus der Wirtschaft und Politik. Wichtige Ankündigungen, Wirtschaftsdaten, Ereignisse oder allgemeine Nachrichten die für den Forex Markt entscheidend sind, findet man Weiterlesen » » »
Der Begriff Forex kommt vom Devisenmarkt. Dort bedeutet er Folgendes: Foreign Exchange Market, kurz Forex genannt. Damit wird der globale Devisenmarkt bezeichnet, wo Währungen bzw. Devisen gehandelt werden. Auf diesem Devisenmarkt treffen Angebot und Nachfrage von Währungen aufeinander. Der Devisenmarkt ist mit einem Tagesumsatz von etwa 4 Billionen US-Dollar aus dem Jahre 2007 der mit Abstand größte Finanzmarkt der Welt. Weiterlesen » » »
Andre Kostolany (1906-1999) war ein erfolgreicher und im deutschsprachigen Raum sehr bekannter Spekulant. Er teilte seine jahrzehntelange Erfahrung von den Aktienmärkten der Welt in Büchern und Interviews. Kostolany hat es durch die Spekulation nicht zum Milliardär geschafft, doch sein Vermögen genügte um ihm ein angenehmes Leben zu ermöglichen (er war nur Millionär) und man sollte seine Ratschläge befolgen, wenn man an der Börse erfolgreich sein möchte. Es gibt wirklich kaum einen Spekulanten, dessen Bücher einem Anfänger so sehr helfen wie die von Andre Kostolany. In diesem Artikel habe ich einige der Grundaussagen des Altmeisters der Börse zusammengefasst.
Nicht die Ereignisse sind entscheidend für die Kurse, sondern die Reaktion des Publikums (=der Anleger) darauf. Ein gutes Beispiel dafür sind Terroranschläge. Die Anschläge vom 11.September rissen die Aktienkurse nach unten, aber die Anschläge in Madrid lösten lediglich einen kurzen Einbruch von 4 Tagen aus und hatten keinen großen Einfluss. Das ist auch der Grund, warum Kostolany sagt, dass die Moderatoren von n-tv und N24 keine Ahnung haben, wieso sich die Kurse nach unten oder oben bewegen - sie versuchen nur eine Erklärung zu finden, die logisch ist. Es ist sehr wichtig zu wissen, in welcher psychologischen Verfassung sich die Anleger befinden, um die künftigen Kurse voraussagen zu können. Oft kommt es vor, dass die Börse sich unlogisch verhält und alle im Dunkeln lässt. Weiterlesen » » »
Es gibt an den Aktienmärkten und bei der Spekulation nichts neues. Die Geschichte wiederholt sich regelmäßig. Alles bewegt sich in Zyklen: die Wirtschaft, die Kurse, die Gefühle der Anleger, die Menschen selbst, die Entwicklungen einzelner Branchen, usw. Auch wenn man das Gefühl hat es sei jedesmal etwas völlig Neues (besonders wenn man zu sehr auf die Börsenkommentatoren und Journalisten achtet), muss man nur etwas Abstand nehmen und in der Geschichte nach einer vergleichbaren, einer ähnlichen Situation suchen.
Man wird noch schlimmere Kurseinbrüche und Crashs entdecken und man wird sehen wie die Erholung erfolgt ist. Das tägliche Auf und Ab ist an der Börse unwichtig. Entscheidend ist die langfristige Richtung, denn nur mit ihr lässt sich viel Geld verdienen. Glauben Sie kein Wort, wenn Ihnen jemand erzählen will, dass die derzeitige Entwicklung einzigartig in der Geschichte, noch nie zuvor erlebt und etwas absolut Neues ist.
Wohl kein anderer Tipp für die Aktienanlage erregt soviel Verachtung bei erfahrenen Spekulanten und Anlegern oder wird zumindest von so vielen Investoren nicht beachtet, obwohl sie ihn kennen. Aus welchem Grund sollte man sein Geld und seine Position am Aktienmarkt nicht absichern? So teuer ist das Setzen von Stoppkursen auch nicht.
Die paar Euro werden keinen Unterschied auf dem Konto machen. Es handelt sich hier eher um eine mentale, eine geistige Faulheit und auch um Unvorsichtigkeit. Aktive Trader können vielleicht noch schnell genug reagieren, wenn etwas passiert, aber grundsätzlich sollte sich jeder, der sein Geld in Aktien oder Aktienfonds anlegt Stoppkurse setzen um sein Risiko zu minimieren.
Wenn man mit einer Aktie 50% verloren hat, muss man beim nächsten Mal 100% gewinnen nur um diesen Verlust auszugleichen. Bei einem Verlust von 10% muss man hingegen bei der nächsten Investition nur 11% machen. Man sollte IMMER einen Stopkurs 10% unter dem Kaufkurs setzen und in kontinuierlich nachziehen, wenn der Kurs steigt und die Aktien an Wert gewinnen. Man kann sehr wohl auch mit Stoppkursen langfristig investieren.
Ein langer Anlagehorizont ist kein Grund, der gegen Stoppkurse spricht, sondern vielmehr dafür. Und besonders, wenn man seine Aktien nicht jeden Tag beobachtet (was man sowieso nicht tun sollte), dann ist eine Begrenzung bzw. Minimierung des Risikos Pflicht.
Kaufen Sie niemals hoch spekulative Aktien, vor allem nicht solche mit geringer Marktkapitalisierung. Das geht fast immer schief. Meistens versuchen Betrüger diese Aktien unters Volk zu bringen und verkaufen “die nächste Microsoft”. Falls die Aktie eines schlechten Unternehmens ohne Grund zu einem Höhenflug ansetzt und plötzlich zu steigen beginnt, halten Sie sich davon fern auch wenn es nach einfach verdientem Geld aussieht.
Sie wissen nicht, was da los ist, und es könnte sein, dass Sie nie wieder Ihre Einstiegskurse sehen. Und kaufen Sie auch keine Aktien, die früher relativ groß oder vielleicht sogar erfolgreich waren (möglicherweise sogar im DAX waren), wenn Sie nur einige Cent an der Börse wert sind. Glauben Sie nicht, dass Sie hier ein Schnäppchen machen.
Es gibt auch Unternehmen, die sich nie erholen und pleite machen. Die Börse ist nicht zum Zocken da oder um über Nacht zum Millionär zu werden. Dazu sind Lottospielen, Pferdewetten und Sportwetten besser geeignet.
Nicht nur, aber man darf sie sicherlich nicht vernachlässigen wie es viele tun. Sie können die Wirtschaft analysieren so lange Sie wollen, Sie können tausende Bücher und Zeitungen lesen und herausfinden was der Markt eigentlich tun sollte, aber er wird es nicht tun. Er tut, was er tun will.
Achten Sie nicht nur stur auf irgendwelche Prognosen der Experten und die Erklärungen, die man in den Medien lesen kann, sondern beobachten Sie was der Markt tut. In welche Richtung bewegen sich die Kurse? Gibt es einen Grund dafür? Rätsel alle Beobachter über diesen schnellen Aufstieg oder sind sie skeptisch und nennen es “kurze Erholung”?
Argumentieren Sie nicht gegen den Markt.
Er hat immer Recht.
Wenn er sich in einem Abwärtstrend befindet, wird er weiter fallen, ob es dafür jetzt Gründe gibt oder nicht. Falls der Aktienmarkt sich in einer Hausse befindet oder gerade einen neuen Aufwärtstrend startet, dann hilft es nicht viel auf angebliche Experten und Börsenkommentatoren zu hören.
Wer das Ziel hat viel Geld zu verdienen, hört auf den Markt. Wer viel reden und Unsinn lernen will, hört auf die Journalisten, Experten und Gurus. Das Warum ist oft gar nicht so wichtig wie das Was des Marktes.
…besser gesagt durch Aussitzen. An der Börse lässt sich kein Geld verdienen, indem man viel nachdenkt, viel handelt oder oft auf die Kurse schaut. Man verdient es mit dem geduldigen Abwarten NACH dem Kaufen von Aktien. Dazu gehört nicht nur Krisen, kurzfristige Rückschläge und prophetische Untergangsszenarien der Börsenkommentatoren auszusitzen, sondern eine Kursbewegung bzw. einen langfristigen Trend abwarten zu können.
Große Bewegungen enden nicht in wenigen Wochen. Besonders bei Gewinnen ist das Verlangen groß schnell auszusteigen, man möchte den Gewinn realisieren und hört bei n-tv und N24 immer wieder davon, dass die Anleger jetzt ihre Gewinne mitnehmen würden. Das sind keine Anleger, sondern nur ein paar Zittrige, wie Kostolany sie genannt hat. Sie zittern wenn es abwärts geht und sie zittern, wenn der Markt aufwärts geht.
Nur mit großen Bewegungen kann man das große Geld verdienen, doch dazu gehört Geduld. Nicht nur für das Einsteigen, sondern auch für das Aussteigen, das Verkaufen braucht man gute Gründe. Eine gute Aktie vorzeitig zu verkaufen bedeutet das gleiche wie seine goldene Eier legende Gans zu schlachten. Andere lohnenswerte Geldanlagemöglichkeiten finden sie hier
Eine interessante Strategie ist es nur Aktien zu kaufen, die gerade ein neues Allzeithoch markiert haben. Hier wird man sicherlich nicht in kurzer Zeit große Gewinne einfahren oder sein Geld in kurzer Zeit verdoppeln, aber man liegt auf der sicheren Seite, denn eine Aktie, die auf einem Allzeithoch notiert, zeigt an, dass es dem Unternehmen offensichtlich sehr gut geht.
Man ist also vor bösen Überraschungen abgesichert und meistens handelt es sich um solide, langsam aber beständig wachsende und große Blue-Chips wie Coca-Cola. Man sollte sich nicht allein auf das Allzeithoch verlassen, da auch eine schlechte Aktie durch außergewöhnliche Ereignisse ein neues Hoch erreichen kann, doch die Frage ist: Wird sie es halten können.
Viel besser sind Aktien, die beständig wachsen und nach und nach neue Hoch erklimmen. Ein weiteres Beispiel wäre vielleicht H&M (Hennes & Mauritz). Auch wenn diese Strategie nicht zum antizyklichen Anlegen passt, kann es eine gute Alternative für vorsichtige Investoren sein.
Meine Lieblingsregel. Aber es ist sehr schwierig sich daran zu halten. Wir Menschen bekommen aus irgendeinem komischen Grund Zweifel, wenn wir am Aktienmarkt gewinnen.
Wir hinterfragen unsere Investition und wollen die Gewinne schnell mitnehmen, sie schnell absichern. Das Geld können wir später gleich in eine andere Aktie anlegen, sagen wir uns dabei oft. Das ist ein Denkfehler. Wenn man gewinnt, sollte man sich zurücklegen und die Fahrt genießen.
Es gibt keinen Grund nach einem Fehler zu suchen, wenn alles glatt läuft. Falls es keinen wirklich wichtigen Grund gibt, der unsere frühere Entscheidung zu kaufen neutralisiert, dann gibt es nur ein Fazit: Dabeibleiben. Das soll nicht heißen, dass man gierig werden sollte und versuchen sollte jeden Punkt und jeden Euro mitzunehmen.
Man wird das Hoch nicht erwischen und sollte vorher verkaufen, aber falls man erwartet (oder zumindest beim Kauf erwartet hat), dass eine Aktie um 100% steigt, dann ist es zu früh zu verkaufen, wenn sie erst 20% gestiegen ist, auch wenn man den Gewinn gerne mitnehmen möchte.
Auch hier ist wieder Disziplin und Ausdauer gefragt.