Geld plus Psychologie gleich Tendenz
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Diese Regel von Andre Kostolany sollte wohl auch dieses Mal zutreffen und einigen Anlegern gute Gewinne einbringen. Betrachten wir einmal das Jahr 2009 und wenden diese Formel an. Zuerst das Geld. Auch wenn es zu Anfang des Jahres knapp war als die Finanzkrise in vollem Gang war und die Banken vor lauter Angst kein Geld mehr leihen wollten, war es knapp.
Diese Situation bessert sich derzeit mit jedem Tag. Die Regierungen der Industrienationen haben Billionen in die Wirtschaft und das Bankensystem gepumpt. Außerdem wurden die Zinsen der Notenbanken deutlich gesenkt. Beide Maßnahmen sollten für mehr als genug Geld sorgen, das auf den Markt und in Aktien angelegt werden wird. Dieser Punkt ist also positiv.
Kommen wir zum zweiten, der Psychologie. Die Psychologie bessert sich derzeit, auch wenn die Mehrheit der Marktteilnehmer noch skeptisch ist und der Erholung nicht traut. Die meisten sind noch vorsichtig (was ein gutes Zeichen ist). Doch auch hier bessert sich die Lage und die Kurse steigen deutlich (auch wenn keiner eine Erklärung dafür hat, was eine weiteres gutes Zeichen ist). Derzeit steht das Licht also auf Geld und risikofreudige Anleger steigen jetzt ein.
Vorsichtige Anleger warten noch einige Monate bis sich die Psychologie entgültig zum Positiven verändert hat. 2009 scheint ein gutes Jahr zum Kaufen zu werden. Langfristig ist natürlich die Konjunktur entscheidend für den Kursverlauf, aber auch hier sieht es gut aus. Die Unternehmen senken die Kosten, es wird gespart, vor allem der Bankensektor wurde bereinigt – nur die profitabelsten Unternehmen sind übrig und es bleibt ein größerer Teil des Kuchens für die Überlebenden. Außerdem werden sich auch hier früher oder später die Wirtschaftsprogramme der Regierungen auswirken müssen.
Februar 3rd, 2010 at 12:26
[...] Geldproblemen leidet. Eine Bitte um Zahlungsaufschub hatte bereits gravierende Auswirkungen auf die weltweiten Finanzmärkte. Die Börsen sind wieder auf Talfahrt, wie aus dem aktuellen Bericht auf Spiegel online näher [...]