Magazin/Zeitschriften Titelblatt Theorie für die Vorhersage der großen Trends
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Paul Macrae Montgomery erfand 1971 den Zeitschriften Titelblatt Indikator, wo man durch das Beobachten der Titelblätter von Zeitungen und Zeitschriften auf die zukünftigen Kursentwicklung an der Börse zu schließen versucht. Das hört sich vielleicht verrückt an, aber auf eine bestimmte Art und Weise ist es ganz logisch.
Indem man die Titelblätter der großen Zeitschriften im Auge behält, sieht man wie die Einstellung der Menschen zur Börse ist und man erhält einen Überblick über die Stimmung. Auch der berühmte Anleger Martin Zweig machte sich diese Idee zunutze und zählte die Anzahl der positiven (steigende Kurse erwartet) und der negativen (fallende Kurse erwartet) Anzeigen in Wirtschaftspublikationen.
In den Jahren 2000 und 2001 war die Börse das Thema Nr.1 und BILD-Zeitung und Co. widmeten der Börse die Titelseiten. Ein solches übertriebenes Interesse für Aktien ist immer ein schlechtes Zeiten und kommt in der Endphase eines Hausse vor, wenn die unerfahrenen und zittrigen (wie Kostolany sie nannte) Käufer einsteigen. Andererseits sind auch Titelblätter mit apokalyptischen Zukunftsaussichten und Weltuntergangsszenarien ein Zeiten für das Ende der Baisse.
Sehr deutlich konnte man das nach den Terroranschlägen in Amerika 2001 beobachten als sich die Medien mit schlechten Prognosen gegenseitig übertreffen wollten. Solche Phasen der extremen Übertreibung bieten immer gute Chancen für aufmerksame Anleger und Spekulanten.