Sell in May and Go Away und anderer Schwachsinn
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Immer wieder hört man an der Börse (meistens von Journalisten und Kommentatoren, die in ihrem ganzen Leben nicht einmal 1000€ an der Börse gewonnen haben) von irgendwelchen Pseudoregeln wie “Sell in May and go away”, vom Januar-Baromenter oder dass die Börse besser läuft, wenn in den USA eine neue Regierung gewählt wird. Es gibt unzählige solcher angeblichen Regeln, die absolut nichts bedeuten und unerfahrene Investoren verunsichern.
Erstens wird hier statistisch gemogelt, denn es werden nur die letzten 20-30 Jahre, oder maximal die letzten 60 Jahre berücksichtigt. Das ist nach statistischen Grundlagen absoluter Schwachsinn. Man bräuchte einen Zeitraum von hunderten von Jahren um eine grobe Regeln festlegen zu können.
Und überhaupt ist es einfach nur dämlich nach der Jahreszeit oder einem bestimmten Monat Aktien zu kaufen (falls es sich nicht um saisonale Geschäfte handelt, z.B. Reiseveranstalter, Winterreifenverkäufer u.Ä.). Börsenkommentatoren und Journalisten übernehmen natürlich gerne diesen Unsinn, denn schließlich verstehen sie nur etwas vom Reden und Schreiben und nicht vom Geldverdienen.