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Stoppkurse setzen beim Aktienkauf

Dienstag, 25. August 2009, 06:32 Uhr.

Wohl kein anderer Tipp für die Aktienanlage erregt soviel Verachtung bei erfahrenen Spekulanten und Anlegern oder wird zumindest von so vielen Investoren nicht beachtet, obwohl sie ihn kennen. Aus welchem Grund sollte man sein Geld und seine Position am Aktienmarkt nicht absichern? So teuer ist das Setzen von Stoppkursen auch nicht.

Die paar Euro werden keinen Unterschied auf dem Konto machen. Es handelt sich hier eher um eine mentale, eine geistige Faulheit und auch um Unvorsichtigkeit. Aktive Trader können vielleicht noch schnell genug reagieren, wenn etwas passiert, aber grundsätzlich sollte sich jeder, der sein Geld in Aktien oder Aktienfonds anlegt Stoppkurse setzen um sein Risiko zu minimieren.

Wenn man mit einer Aktie 50% verloren hat, muss man beim nächsten Mal 100% gewinnen nur um diesen Verlust auszugleichen. Bei einem Verlust von 10% muss man hingegen bei der nächsten Investition nur 11% machen. Man sollte IMMER einen Stopkurs 10% unter dem Kaufkurs setzen und in kontinuierlich nachziehen, wenn der Kurs steigt und die Aktien an Wert gewinnen. Man kann sehr wohl auch mit Stoppkursen langfristig investieren.

Ein langer Anlagehorizont ist kein Grund, der gegen Stoppkurse spricht, sondern vielmehr dafür. Und besonders, wenn man seine Aktien nicht jeden Tag beobachtet (was man sowieso nicht tun sollte), dann ist eine Begrenzung bzw. Minimierung des Risikos Pflicht.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | »

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