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Blogroll

Das Verhältnis von Börse und Wirtschaft

Sonntag, 09. August 2009, 08:03 Uhr.

Die Börse ist kein Thermometer der Wirtschaft, wie sie von manchen genannt wird. Sie ist eher eine Art Blick in die Zukunft. Die Börse und der Aktienmarkt läuft der tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung um sechs bis zwölf Monate voraus. Sie spiegelt das wieder, das die Menschen heute von der Zukunft erwarten. Deshalb können sich Börse und Wirtschaft sehr wohl gegensätzlich verhalten und die Börse kann steigen, während die Wirtschaft stagniert.

Jemand, der heute Aktien kauft, weiß selbst wie die Lage heute ist und wie sie gestern war. Doch das interessiert ihn wenig. Er möchte wissen wie es in der Zukunft weitergeht und ob er in der Lage sein wird Geld zu verdienen. In gewisser Weise zeigt die Kursentwicklung also auch die Hoffnungen und Ängste bezüglich der zukünftigen Entwicklung der Wirtschaft an. Man kauft, wenn man eine Erholung der Wirtschaft (oder zumindest keine weitere Verschlechterung) erwartet. Man verkauft, wenn man glaubt, dass weitere Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft kommen und die Krise nicht ausgestanden ist.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | Keine Kommentare »

Die beste Geldanlage der Welt ist…

Samstag, 08. August 2009, 06:01 Uhr.

…wie sollte es auch anders sein: die Aktie. Das sage ich nicht (nur) weil das eine Webseite über Aktienanlage ist, sondern es gibt auch weitere Gründe dafür. Zuallererst ist da natürlich die Rendite. Auf lange Sicht gesehen 10, 20 oder sogar 50 Jahre schlage Aktien alle anderen Anlageformen wie Immobilien, Anleihen, Währungen, Gold, Kunst, usw.

Dieses Argument allein reicht bereits aus, denn wir alle wollen unser Geld möglichst hoch verzinsen um es schneller wachsen zu lassen. Außerdem sind Aktien liquide. Falls es einen Notfall gibt und ich mein Geld brauche, kann ich am gleichen Tag noch verkaufen. Versuchen Sie das einmal mit einer Immobilie.

Ich bezweifle natürlich nicht, dass ein guter Investor oder Spekulant auch mit anderen Anlageformen sehr erfolgreich sein kann, aber besonders für jemanden, der sich nicht Tag und Nacht mit Immobilien oder Kunst auseinandersetzen will, eignen sich Aktien. Gut gekauft ist halb verdient. Das wohl wichtigste Argument für Aktien spricht ihre langfristige Aufwärtsentwicklung, so dass man gar nicht verlieren kann, wenn man sein Geld auf viele gute Werte und verschiedene Regionen verteilt.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | Keine Kommentare »

Finger weg von Optionssscheinen, CFDs und Knock-Outs

Freitag, 07. August 2009, 06:00 Uhr.

Falls Sie Ihr Geld möglichst schnell loswerden wollen, geben Sie es doch lieber mir, anstatt in Optionsscheine, CFDs oder Knock-Out-Scheine und andere hochspekulative Derivate und Finanzprodukte zu “investieren”. Und Sie werden es verlieren. Wenn Sie derart riskante Geschäfte machen, befinden Sie sich von Anfang an in einer Situation, die nicht günstig für Sie ist. Sie kämpfen eine Schlacht, die Sie nicht gewinnen können.

Ja, ja, ich weiß, Sie glauben besser zu sein als alle anderen, ein tolles System zu haben und außerdem wollen Sie sich nicht mit kleinen Gewinnen zufrieden geben. Sie werden langfristig Geld mit diesen Derivaten verlieren, das kann ich Ihnen versichern. Hier müssen Sie nicht nur die richtige Kursentwicklung vorhersagen (also ob es nach oben oder unten geht), sondern Sie müssen auch prognostizieren in welchem Zeitraum das geschieht und wo der Kurs zu dieser Zeit stehen wird.

Gelingt Ihnen das nicht, verlieren Sie in den meisten Fällen Ihren Einsatz. Nicht einmal Nostradamus könnte mit Optionsscheinen und ähnlichem Geld verdienen. Falls Sie zocken wollen und Aufregung brauchen, dann ist es perfekt für Sie, aber nicht falls Sie Geld verdienen möchten. Halten Sie sich bitte fern von diesen Dingen.

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Das Märchen von Short-Spekulanten, Bears und Shortsellern

Donnerstag, 06. August 2009, 06:58 Uhr.

Sobald eine unerklärliche und starke Bewegung einer Aktie nach unten eintritt, werden schnell die Shortseller oder Leerverkäufer verantwortlich gemacht. Sie seien Schuld, weil sie die Aktien leerverkauft hätten um bei fallenden Kursen Gewinne zu machen. Oder man schiebt es auf irgendwelche großen Hedgefonds.

Das ist ein Märchen, das immer wieder für Kursbewegungen herhalten muss, wenn den Kommentatoren und Journalisten keine bessere Erklärung einfällt. Diese Dinge werden jedoch immer NACH der eigentlichen Bewegung gesagt, niemals vorher. Was soviel heißt wie: Keiner weiß etwas, aber manche halten sich für schlau und behaupten einfach sie wüssten, wer “schuld” sein für die Bewegung. Der einzige Schuldige ist der Markt.

Und es spielt überhaupt keine Rolle, ob die Shortseller aktiv sind oder nicht. Sie können niemals den ganzen Markt nach unten drücken. Auch die Einbrüche von einzelnen Aktien gehen oft nicht auf ihr Konto. Es gibt einfach zu wenige Short-Spekulanten als dass sie große Bewegungen auslösen könnten. Aber natürlich kommt es einige Menschen immer gelegen, wenn man die “Schuld” für eine Kursbewegung auf die geheimnisvollen Leerverkäufer schieben kann (die meistens als die Bösen dargestellt werden), vor allem wenn man mit den eigenen Prognosen daneben lag und jetzt einen Sündebock sucht.

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Die Börse ist ein großes Casino

Mittwoch, 05. August 2009, 05:57 Uhr.

Zumindest für die Mehrheit der Marktteilnehmer. Die meisten Anleger, Spekulanten und Trader zocken mehr als sich einem Geschäft zu widmen. Und hinzu kommen die vielen Leute, die die Börse als ein teures Hobby ansehen und nur etwas spiele möchten. Ich bin froh, dass es diese Leute gibt, denn irgendjemand muss ihnen ja das Geld abnehmen, wenn sie es nicht mehr brauchen. Außerdem steigern Sie die Liquidität am Markt.

So wie die wenigsten Menschen im Leben vernünftige Entscheidungen treffen und sich daran halten, ist die Lage an der Börse nicht anders. Forrest Gump sagt: “Dumm ist nur, wer Dummes tut.” An der Börse gibt es sehr viele Leute, die Dummes tun. Die wenigsten sind mental stark genug um die Aufs und Abs der Börse durchzustehen oder sich fernzuhalten. Das hat nicht so sehr etwas mit Intelligenz zu tun, Professoren und Ärzte verlieren an der Börse genauso wie Analphabeten (alle Menschen werden von den gleichen Emotionen gesteuert bzw. irregeleitet).

Es hängt vielmehr mit der Disziplin und Willensstärke zusammen. Und glauben Sie ja nicht, dass alle Menschen, die den ganzen Tag vor dutzenden Bildschirmen sitzen und sich als professioneller Händler, Trader oder was auch immer bezeichnen, hier besser wegkommen. Falls Sie wissen (vielleicht aus Erfahrung), dass Sie emotional nicht in der Lage sind diszipliniert zu bleiben oder nicht ständig auf den Ticker zu schauen, suchen Sie sich ein anderes Geschäft (z.B. Immobilien). Die Börse ist nur für diejenigen ein Casino, die ständig verlieren. Gehören Sie nicht zu ihnen!

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Kaufen Sie niemals alle Aktien auf einmal

Dienstag, 04. August 2009, 06:55 Uhr.

Investieren Sie nie Ihr ganzes Kapital auf einmal und falls Sie eine bestimmte Aktie kaufen wollen, weil Sie einen Aufwärttrend, eine Hausse erwarten, investieren Sie nicht gleich den ganzen Betrag, den Sie in dieser Aktie anlegen wollen. Das ist zu gefährlich. Sie können nie ganz sicher sein, dass Ihr Annahmen richtig sind und es nicht anders kommt als erwartet.

Falls Sie also die Absicht haben 1000 Porscheaktien zu kaufen, dann kaufen Sie zuerst 100, 200 oder 250. Machen Sie es sich zur Regel, dass jeder darauffolgende Kauf zu einem höheren Kurs erfolgen muss (falls Sie einen Aufwärtstrend erwarten). Dadurch kaufen Sie nur hinzu, wenn Sie mit den vorherigen Käufen bereits im Plus sind. Sie warten also auf die Bestätigung des Marktes und gehen kein hohes Risiko ein.

Der Abstand zwischen den Käufen sollte etwa 2-4 Wochen betragen, was ausreichend ist, wenn es sich um eine große Bewegung handelt. Sie brauchen keine Angst zu haben etwas zu verpassen. Sie werden auf diese Weise etwas weniger verdienen als bei einem Kauf der 1000 Aktien, falls sich Ihre Prognose erfüllt. Doch andererseits werden Sie viel weniger verlieren, falls Sie falsch liegen. Eine sehr gute Strategie um das Risiko zu verringern und die Erfolgsaussichten zu erhöhen.

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Vertrauen Sie niemals Ihrem Broker

Montag, 03. August 2009, 07:54 Uhr.

Ein Broker hat die Aufgabe Ihnen möglichst viele Aktien zu verkaufen. Dadurch verdient er und sein Arbeitgeber eine Provision, meistens verdient er mehr, wenn er Ihnen mehr Aktien andreht. Ein Broker wird Ihnen niemals empfehlen abzuwarten oder in sechs Monaten zu kaufen. Er ist im Grunde nur ein Verkäufer von Aktien und Sie sollten niemals auf seine Ratschläge hören. Er verdient sein Geld nicht mit dem Investieren und er hat kein Interesse daran, dass Sie Geld verdienen.

Natürlich gibt es verschiedene Abstufungen bei der Seriösität der Broker, aber grundsätzlich müssen Sie die Kauf- oder Verkaufsentscheidung immer selbst treffen. Es ist Ihr Geld und Sie müssen mit den Konsequenzen leben - nicht Ihr Broker. Wenn Sie pleite sind, ruft er einfach andere Kunden an und verkauft ihnen Aktien. Es spielt keine Rolle was er Ihnen andrehen will und wie gut seine Argumente sind, hören Sie niemals auf Ihren Broker.

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Aktien-Gewinne auszahlen und nutzen

Sonntag, 02. August 2009, 06:52 Uhr.

Es ist eine gute Gewohnheit nach einem Gewinn bei der Aktienanlage oder Spekulation einen Teil davon abzuheben und entweder auszugeben oder in andere Vermögenswerte (Immobilien, Gold, usw.) zu investieren. Dadurch streut man sein Vermögen und sichert es gleichzeitig. Und man belohnt sich selbst und kann sich von dem Gewinn etwas Schönes gönnen, das man sich gewünscht hat.

Natürlich sollten Sie nicht den ganzen Gewinn nutzen, denn dann würden Sie Ihre eierlegende Gans schlachten und Ihr Geld würde sich nicht vermehren. Außerdem hat das Auszahlen eines Teils der Gewinne eine sehr positiven psychologischen Effekt, denn bislang war das Geld nur virtuell als eine Zahl vorhanden. 5000€ auf dem Depot sind nur eine Zahl. Sich die 5000€ auszahlen zu lassen und sie bar in der Hand zu halten, ist etwas ganz anderes. Dadurch läuft man nicht Gefahr den richtigen Bezug zum Geld zu verlieren (was an der Börse relativ schnell geschehen kann) und es bleibt real.

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Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Geld

Samstag, 01. August 2009, 06:51 Uhr.

Versuchen Sie niemals die Verantwortung für Ihren Vermögensaufbau und die Verwaltung und Vermehrung Ihres Geldes auf andere zu übertragen. Es ist Ihr Geld, Sie haben dafür gearbeitet, und es wird immer Ihr Geld bleiben. Niemand wird sich darum so kümmern wie Sie. Ein Banker, Bankberater oder Fondsmanager interessiert sich nicht dafür wie gut Sie finanziell dastehen. Er arbeitet für die Bank und nicht für Sie.

Und er bekommt ein Gehalt. Es kann ihm völlig egal sein (und das ist es oft auch), ob Sie am Ende des Jahres mehr Geld auf dem Konto haben oder nicht. Glauben Sie nicht, dass Sie Ihr Geld einfach nur in die Hände anderer geben müssen, und diese werden sich dafür kümmern und es weise anlegen, so als wäre es ihr eigenes.

Behalten Sie Ihre Investitionen immer im Auge, auch wenn Sie nicht aktiv Aktien auswählen und kaufen. Banken und Fondsmanager leben von den Provisionen, die sie erhalten, und nicht davon, dass sie ihre Kunden reich machen. Sie müssen sich finanziell weiterbilden und ein wenig davon verstehen was in der Wirtschaft abläuft. Überlassen Sie Ihren Vermögensaufbau nicht dem Zufall.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr manche Leute Banken und den Bankberatern vertrauen und nichts hinterfragen, was diese ihnen verkaufen. Und noch mehr überrascht mich die mangelnde Bereitschaft über SEINE Finanzen und SEIN Geld nachzudenken, ein wenig zu planen und selbstständig zu denken.

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Achten Sie nicht auf die täglichen Kurse

Freitag, 31. Juli 2009, 06:49 Uhr.

Interessieren Sie sich nicht für das tägliche Auf und Ab an der Börse
und auch wöchentliche Trends oder ähnliches ist nicht wichtig. Vielmehr besteht die Gefahr, wenn Sie zu nah am Börsengeschehen sind und die kleinsten Bewegungen und Reaktionen der Aktien verfolgen, dass Sie die wirklich großen und entscheidenden Trends aus den Augen verlieren.

Verpassen Sie nicht die langfristigen Aufwärts- oder Abwärtstrends. Alles andere darf Ihnen entgehen (und ein großer Teil sollte Ihnen absichtlich entgehen). Schalten Sie den Fernseher aus, beobachten Sie nicht täglich die Kurse auf N24, n-tv, bloomberg, im Teletext und im Internet.

Das hilft Ihnen nicht weiter. Falls Sie sich um die kurzfristigen Bewegungen und Trends kümmern, sind Sie nicht in der Lage auf die nächste große Bewegung aufzusteigen und davon mehr zu profitieren als Sie es jemals mit den kurzen Trends könnten. Falls Sie in einem Zug sitzen, müssen Sie nur wissen wohin er fährt und wie lange es ungefähr dauern wird. Sie brauchen nur die Entstation und müssen nicht wissen an welchen Orten der Zug hält und wann dies geschieht. Das ist für Sie unwichtig.

Wichtig ist nur, dass Sie einsteigen und wissen, dass der Zug in die richtige Richtung fährt. Alles andere, das sich auf dem Weg abspielt und die Orte und Haltestellen, die Sie beobachten können (wenn Sie wollen), ist nicht von Bedeutung für Sie. Große Bewegungen an der Börse enden nicht an dem Tag, an dem sie begonnen haben.

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