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Blogroll

Finger weg von Zockeraktien

Montag, 24. August 2009, 06:31 Uhr.

Kaufen Sie niemals hoch spekulative Aktien, vor allem nicht solche mit geringer Marktkapitalisierung. Das geht fast immer schief. Meistens versuchen Betrüger diese Aktien unters Volk zu bringen und verkaufen “die nächste Microsoft”. Falls die Aktie eines schlechten Unternehmens ohne Grund zu einem Höhenflug ansetzt und plötzlich zu steigen beginnt, halten Sie sich davon fern auch wenn es nach einfach verdientem Geld aussieht.

Sie wissen nicht, was da los ist, und es könnte sein, dass Sie nie wieder Ihre Einstiegskurse sehen. Und kaufen Sie auch keine Aktien, die früher relativ groß oder vielleicht sogar erfolgreich waren (möglicherweise sogar im DAX waren), wenn Sie nur einige Cent an der Börse wert sind. Glauben Sie nicht, dass Sie hier ein Schnäppchen machen.

Es gibt auch Unternehmen, die sich nie erholen und pleite machen. Die Börse ist nicht zum Zocken da oder um über Nacht zum Millionär zu werden. Dazu sind Lottospielen, Pferdewetten und Sportwetten besser geeignet.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | Keine Kommentare »

Nur die Kursbewegung zählt?

Sonntag, 23. August 2009, 07:29 Uhr.

Nicht nur, aber man darf sie sicherlich nicht vernachlässigen wie es viele tun. Sie können die Wirtschaft analysieren so lange Sie wollen, Sie können tausende Bücher und Zeitungen lesen und herausfinden was der Markt eigentlich tun sollte, aber er wird es nicht tun. Er tut, was er tun will.

Achten Sie nicht nur stur auf irgendwelche Prognosen der Experten und die Erklärungen, die man in den Medien lesen kann, sondern beobachten Sie was der Markt tut. In welche Richtung bewegen sich die Kurse? Gibt es einen Grund dafür? Rätsel alle Beobachter über diesen schnellen Aufstieg oder sind sie skeptisch und nennen es “kurze Erholung”?

Argumentieren Sie nicht gegen den Markt.

Er hat immer Recht.

Wenn er sich in einem Abwärtstrend befindet, wird er weiter fallen, ob es dafür jetzt Gründe gibt oder nicht. Falls der Aktienmarkt sich in einer Hausse befindet oder gerade einen neuen Aufwärtstrend startet, dann hilft es nicht viel auf angebliche Experten und Börsenkommentatoren zu hören.

Wer das Ziel hat viel Geld zu verdienen, hört auf den Markt. Wer viel reden und Unsinn lernen will, hört auf die Journalisten, Experten und Gurus. Das Warum ist oft gar nicht so wichtig wie das Was des Marktes.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | Keine Kommentare »

Ihr Geld ist sicher - ja klar!

Sonntag, 16. August 2009, 06:16 Uhr.

Ihr Geld ist niemals zu 100% sicher.

Jeder, der das behauptet, lügt. Selbst Staatsanleihen können wertlos verfallen (siehe Argentinien und Russland), Währungen können nichts mehr wert sein, Aktien können sinken und so weiter. Das einzig sichere im Leben ist der Tod. Besonders deutsche Anleger haben sich in den letzten Jahren im Wunsch nach grenzenloser Sicherheit und dem Vertrauen in Banken auf Lebensversicherungen gestürzt.

Es wurden 95 Millionen von ihnen abgeschlossen, was bei nur 82 Millionen Einwohnern beachtlich ist. Doch Lebensversicherungen sind einer der schlechtesten Wege um sein Geld zu vermehren. Sie sind ein guter Weg um Geld zu sparen und sich regelmäßig zum Sparen zu zwingen, aber mehr auch nicht. Die Zinsen sind nicht viel besser als bei einem Sparbuch, oft gibt es gar keine Zinsen. Die Erfahrung, dass Versicherungen nur Geld kosten, aber keines einbringen, lassen wir noch unberücksichtigt.

Die Renditeversprechen von Lebensversicherungen werden in den seltensten Fällen eingehalten. Anstatt sein Geld also der Bank zu schenken, sollte man es lieber mithilfe von Aktienfonds vermehren. Auch hier lässt es sich einrichten, dass jeden Monat ein Teil des Einkommens automatisch von der Bank in Fonds investiert wird. Und täuschen Sie sich nicht, das Geld, das Sie in Ihre Lebensversicherung einzahlen, landet sehr schnell wieder auf den Aktienmärkten der Welt, denn Banken verstehen etwas vom Geldverdienen und wissen, wo es am meisten zu holen gibt.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | Keine Kommentare »

Aktienanlage in Deutschland

Samstag, 15. August 2009, 06:14 Uhr.

Der Statistik zufolge besitzen etwa 3,7 Millionen Deutsche Aktien. Im Vergleich zu anderen Ländern ist das relativ wenig. Vor allem Kleinaktionäre gibt es zu wenig. Dennoch hat fast jeder Bürger sein Geld indirekt in Aktien investiert (auch wenn es ihm oft nicht bewusst ist). Wer Lebensversicherungen oder andere Anlageprodukte besitzt nämlich. Man sollte sich bewusst machen, dass alle Banken und auch Regierungen und Bundesländer einen großen Teil ihres Geldes in Aktien investieren.

Sie tun das, weil man dort am meisten Rendite bekommt, das heißt sein Geld am schnellsten wachsen lässt. Keine Bank der Welt würde ihr Geld auf einem Sparbuch lassen und sich mit 3% Zuwachs im Jahr zufrieden geben. Die Banken sind also schlau. Sie geben Sparern 2 oder 3% für ihr Sparbuch oder aufs Festgeld und investieren diese Einlagen für 5-10% in Aktien.

Und wie man in der letzten Finanzkrise gesehen hat sind alle von einer solchen Krise am Aktienmarkt betroffen und nicht nur die Aktienanleger. Doch wenn man sowieso ein Risiko eingeht, wenn man sein Geld einer Bank überlässt (die einem wenig Zinsen gibt und das Geld in Aktien investiert) wieso sollte man nicht gleich selbst in Aktien oder Aktienfonds investieren?

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | 1 Kommentar »

Geduld bei der Aktienanlage

Donnerstag, 13. August 2009, 06:10 Uhr.

Ohne Geduld sollten Sie wirklich nicht anfangen Aktien zu kaufen. Trainieren Sie vorher mit Schachspielen oder Meditation. Wenn Sie leicht aus der Fassung geraten und schwache Nerven haben, wird es Ihnen an der Börse nicht gefallen. Sie können natürlich auch ohne Geduld in Aktien investieren, wenn Sie einen Weg finden nicht die Kurse zu beobachten und sich mit der Börse zu beschäftigen, falls Sie in der Lage sind Abstand zu nehmen.

Um mit Aktien Gewinne einzufahren, ist vor allem Geduld gefragt. Es kann manchmal jahrelang dauern bis das erwartete Ereignis eintrifft oder die gekaufte Aktie sich erholt. Man darf nicht zappelig sein und ständig seine Entscheidungen hinterfragen. Früher hat man auch gesagt: “Das Geld an der Börse macht man nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Sitzfleisch.” Alle großen Bewegungen an der Börse brauchen Zeit. Sie müssen deshalb die Geduld aufbringen die Aktien nicht frühzeitig zu verkaufen.

Andererseits dürfen Sie bei der Abwärtsbewegung nicht ungeduldig werden, wenn es nach unten geht, und zu früh einsteigen, weil Sie nicht warten wollen bis der Boden erreicht ist.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | Keine Kommentare »

Vertrauen Sie niemals Ihrem Broker

Montag, 03. August 2009, 07:54 Uhr.

Ein Broker hat die Aufgabe Ihnen möglichst viele Aktien zu verkaufen. Dadurch verdient er und sein Arbeitgeber eine Provision, meistens verdient er mehr, wenn er Ihnen mehr Aktien andreht. Ein Broker wird Ihnen niemals empfehlen abzuwarten oder in sechs Monaten zu kaufen. Er ist im Grunde nur ein Verkäufer von Aktien und Sie sollten niemals auf seine Ratschläge hören. Er verdient sein Geld nicht mit dem Investieren und er hat kein Interesse daran, dass Sie Geld verdienen.

Natürlich gibt es verschiedene Abstufungen bei der Seriösität der Broker, aber grundsätzlich müssen Sie die Kauf- oder Verkaufsentscheidung immer selbst treffen. Es ist Ihr Geld und Sie müssen mit den Konsequenzen leben - nicht Ihr Broker. Wenn Sie pleite sind, ruft er einfach andere Kunden an und verkauft ihnen Aktien. Es spielt keine Rolle was er Ihnen andrehen will und wie gut seine Argumente sind, hören Sie niemals auf Ihren Broker.

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Achten Sie nicht auf die täglichen Kurse

Freitag, 31. Juli 2009, 06:49 Uhr.

Interessieren Sie sich nicht für das tägliche Auf und Ab an der Börse
und auch wöchentliche Trends oder ähnliches ist nicht wichtig. Vielmehr besteht die Gefahr, wenn Sie zu nah am Börsengeschehen sind und die kleinsten Bewegungen und Reaktionen der Aktien verfolgen, dass Sie die wirklich großen und entscheidenden Trends aus den Augen verlieren.

Verpassen Sie nicht die langfristigen Aufwärts- oder Abwärtstrends. Alles andere darf Ihnen entgehen (und ein großer Teil sollte Ihnen absichtlich entgehen). Schalten Sie den Fernseher aus, beobachten Sie nicht täglich die Kurse auf N24, n-tv, bloomberg, im Teletext und im Internet.

Das hilft Ihnen nicht weiter. Falls Sie sich um die kurzfristigen Bewegungen und Trends kümmern, sind Sie nicht in der Lage auf die nächste große Bewegung aufzusteigen und davon mehr zu profitieren als Sie es jemals mit den kurzen Trends könnten. Falls Sie in einem Zug sitzen, müssen Sie nur wissen wohin er fährt und wie lange es ungefähr dauern wird. Sie brauchen nur die Entstation und müssen nicht wissen an welchen Orten der Zug hält und wann dies geschieht. Das ist für Sie unwichtig.

Wichtig ist nur, dass Sie einsteigen und wissen, dass der Zug in die richtige Richtung fährt. Alles andere, das sich auf dem Weg abspielt und die Orte und Haltestellen, die Sie beobachten können (wenn Sie wollen), ist nicht von Bedeutung für Sie. Große Bewegungen an der Börse enden nicht an dem Tag, an dem sie begonnen haben.

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Die Geschichte wiederholt sich - besonders an der Börse

Freitag, 24. Juli 2009, 06:36 Uhr.

An der Börse geschieht nichts Neues. Sie können sehr viel lernen, wenn Sie nur die Vergangenheit studieren. Natürlich wiederholt sich das Marktverhalten niemals eins zu eins, das wäre wohl zu schön um wahr zu sein, sondern es wiederholt sich in leicht veränderter Form. Börsencrashs kommen und gehen. Rezessionen und Wirtschaftseinbrüche kommen etwa alle 5 Jahre vor.

Aktien verhalten sich ähnlich wie in der Vergangenheit oder wie eine andere vergleichbare Aktie. Die meisten Dinge in unserer Welt und im menschlichen Leben wiederholen sich oder laufen in bestimmten Zyklen ab. Wir wissen heute mit absoluter Gewissheit, dass es auch in Zukunft Börsencrashs geben wird. Wir wissen nicht wann sie kommen und wie stark sie werden, doch sie werden kommen.

Und wir wissen, dass sie eine tolle Gelegenheit darstellen um gute, solide Werte zu kaufen. Höchstwahrscheinlich wird dieser Aufwärtstrend nach dem jeweiligen Börsenkrach nicht genau so verlaufen wie frühere, aber sie werden ähnlich verlaufen und wie können viel über die Zukunft lernen, wenn wir die Vergangenheit studieren. Und ich meine dabei nicht die Vergangenheit der Kursentwicklung auf irgendwelchen Charts, die man sich meistens so zurechtlegt wie es einem passt (damit man seine schönen Linien und Unterstützungen zeichnen kann), sondern ich meine vor allem aus der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung früherer Jahrzehnte und Jahrhunderte zu lernen.

An der Börse gibt es nichts Neues. Ganz einfach aus dem Grund, weil noch immer die Menschen für die Kurse verantwortlich sind und Menschen ändern sich nicht. Die Menschen von heute sind genauso (und haben vor allem die gleichen Gefühle und die gleiche Motivation) wie die Menschen, die vor Jahrhunderten in Holland mit Tulpenzwiebeln spekuliert haben.

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Geben Sie niemals Aktien-Tipps

Dienstag, 21. Juli 2009, 06:30 Uhr.

Falls Sie anderen Menschen empfehlen eine bestimmte Aktien zu kaufen und diese Ihrem Ratschlag folgen, können Sie nur verlieren. Das ist besonders belastend, falls Sie mit dem anderen befreundet oder verwandt sind. Bei Leuten, die nach Tipps fragen, handelt es sich fast immer um unerfahrene Anleger, die nicht viel von Börse und Aktienanlage verstehen. Sie glauben, dass es normal sei aufgrund von Tipps zu kaufen. Und oft werden sie Ihren Ratschlägen folgen, was für Sie in einer Katastrophe enden wird.

Es können nur zwei Dinge geschehen, falls jemand einen Aktientipps von Ihnen befolgt und kauft: 1. Er streicht einen großen Gewinn ein und ist Ihnen sehr dankbar. 2. Er erleidet einen Verlust und ist wütend auf Sie. Die erste Situation ist schlecht, weil dieser Mensch sich nicht mit einem Tipp zufrieden geben wird. Er will mehr, denn er ist gierig und will mehr Geld verdienen. Wir alle sind gierig. Warum sollte man eine solche Gelegenheit auch nicht ausnutzen, wenn sie sich bietet?

Jeder würde das Gleiche tun. Doch Sie haben in dieser Situation ein Problem. Der andere will keine Strategie, kein System, er will nichts von Stoppkursen und Wirtschaftsprognosen wissen, sondern nur, dass Sie ihm sagen, was er tun soll um viel Geld zu machen. Doch Sie werden früher oder später falsch liegen und in diesem Fall wird sich Ihr Freund schnell von Ihnen abwenden. Er wird Sie für seine Verluste verantwortlich machen. Dasselbe geschieht natürlich auch, wenn er bereits mit dem ersten Tipp einen Verlust einfährt.

Obwohl er selbst für sein Geld verantwortlich ist und selbst entschieden hat zu kaufen, wird er Sie für seine Verluste verantwortlich machen. Das kann jahrelange Freundschaften beenden und sogar Verwandte zu erbitterten Feinden machen. Geben Sie deshalb niemals Tipps, auch wenn Sie danach gefragt werden.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | Keine Kommentare »

Investieren Sie nie wegen Steuervorteilen

Samstag, 18. Juli 2009, 08:20 Uhr.

Kaufen oder Verkaufen Sie niemals allein wegen Steuervorteilen, die sich für Sie ergeben. Sie kaufen Aktien um Gewinne zu machen. Um Geld zu verdienen, nicht um einige Cent Steuern zu sparen. Natürlich sollten Sie die steuerliche Situation mit einbeziehen, aber die entscheidende Frage lautet immer: Wird die Aktie steigen oder fallen? Steuerliche Vorteile nützen Ihnen wenig, wenn Sie am Ende mit einem Verlust dastehen.

Ihre wichtigste Aufgabe und oberste Priorität ist es Aktien zu niedrigen Kursen zu kaufen und sie zu hohen Kursen zu verkaufen. Der Gewinn wird für die Steuern bezahlen. Ich kenne niemanden, der es durch steuerliche Vorteile zu Reichtum und Wohlstand geschafft hätte. Das ist natürlich ein zusätzlicher Bonus, aber investieren Sie nicht in Autoaktien oder Schiffsfonds oder Zertifikate nur weil die steuerliche Situation dort günstig ist. Das erspart Ihnen später viele Kopfschmerzen.

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Autor: admin | Kategorie: Aktien | Keine Kommentare »